Der Primus im M-Dax zu Gast an der RWTH Aachen:
Die Salzgitter AG präsentiert sich am Zentrum für Metallische Bauweisen

Die Salzgitter AG, der zweitgrößte Stahlhersteller in Deutschland und einer der größten Rohrhersteller weltweit hat gemeinsam mit dem Zentrum für Metallische Bauweisen der RWTH Aachen eine Präsentationsveranstaltung am 17. Januar 2007 durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe "zmb trifft" findet regelmäßig im Zentrum für Metallische Bauweisen statt. "Wir bieten mit dieser Veranstaltung ganz bewusst Unternehmen eine Präsentationsfläche, um einen konstruktiven Dialog zwischen unseren Wissenschaftlern sowie Studierenden und den Verantwortlichen der Industrie aufzubauen" so Prof. Wolfgang Bleck, Leiter des Instituts für Eisenhüttenkunde und Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Metallische Bauweisen.

Die Salzgitter AG präsentierte sich und ihre Segmente einerseits den Studierenden. Andererseits nutzen die Konzernverantwortlichen die Veranstaltung auch, um in intensiven Workshops mit Industriekunden und dem Ingenieurnachwuchs Zukunftsfragen zu diskutieren. Themen waren unter anderem hochfeste Werkstoffe für den Automobil- und Rohrleitungsbau sowie ihre nachfolgende Verarbeitung. Auch das Thema Nachwuchsrekrutierung bildete einen Schwerpunkt. "Wissen bedeutet für uns Zukunft und speziell in den Ingenieurwissenschaften ist es schon jetzt sehr schwer guten Nachwuchs zu finden, deshalb haben wir das Thema hier auch sehr intensiv diskutiert" so Prof. Matthias Niemeyer, Geschäftsführer der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH. Der Kontakt zur RWTH Aachen soll deshalb auch in Zukunft noch stärker ausgebaut werden. "Für uns ist diese Veranstaltung mehr als ein Testballon, wir werden in die Offensive gehen. Wir brauchen gute Leute. Schon jetzt bekommen wir 16 Prozent unseres wissenschaftlichen Nachwuchses aus Aachen und das würden wir in Zukunft gerne noch ausbauen" so Niemeyer weiter.

Auch die Werkstoffwissenschaftler der RWTH profitierten aus Sicht von Prof. Bleck von dieser Veranstaltung. Für die Werkstoffforschung an der RWTH Aachen böten sich durch die Industrie Kooperationen interessante Möglichkeiten. Viele Innovationen gewännen durch gemeinsame Aktivitäten an Dynamik und könnten schneller in die Praxis integriert werden. "Außerdem ist es natürlich für uns immer interessant zu wissen, wo es in der Industrie hingeht und welche Forschungsziele wir daraus möglicherweise ableiten können" so Prof. Bleck.

Einige Fotos der Veranstaltung verdeutlichen den regen Zuspruch und die angeregte Diskussion.